Mone's Model Klatsche

Enjoy, have Fun and Everything will come!

Peyman Amin und Summer in the City Chaos

Juni11

Heute hatte ich um 13:30 ein Casting für ein Schmuck Shooting. Kein anderer als Peyman Amin saß in der Jury und begutachtete die Mädels persönlich. von über 600 Mädels, wurden nur wir 80 zum Casting eingeladen. Da könnte man sich eigentlich schon ein bissl was drauf einbilden, wenn der kritische Blick des Ober-Booker nicht wäre. :)

Nach und nach wurden wir hinein gebeten und durften uns kurz vorstellen, Book vorzeigen und ein kurzes Shooting absolvieren mit Schmuck des Designers. Ein kurzer Auftritt um von sich zu überzeugen, aber man gibt sein Bestes. Zum Abschluss hat jedes Model noch ein kleines Armband geschenkt bekommen und durfte gehen. Echt nett! Auch der Peyman ist ein netter Typ. Auf dem Heimweg ist es dann passiert. Das Mega Freitags Super Stau Chaos auf Hamburgs Strassen. Ich kann behaupten, mich echt gut auszukennen, aber auch jeder noch so kleinste Geheimweg hat nicht viel gebracht.

Nach geschlagenen 3 Stunden bin völlig duchgeschwitzt daheim angekommen. Schnell geduscht und gleich wieder los. Heute schaue ich nach einem neuen Macbook. Mein alter Vaio hat leider nach 3 Jahren bereits ausrangiert und ich laufe über zu Apple. So sieht es aus, liebe Leute! Aber ich laß mich heute nicht stressen, denn bald geht es in den Urlaub. Eine Woche Kreta, herrliches Nichts-Tun und braten am Strand. Das wird fein!

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Mone mit der Lizenz zum räkeln

Februar17

Es war ein Casting der etwas anderen Art. Es ging um Bond, James Bond, der Werbespot, der mich liebte. Mit dem Auftrag, ein langes schwarzes Abendkleid mitzubringen, bin ich also hin zum Ort des Geschehens. Gefunden habe ich es nicht gleich, aber dadurch habe ich mich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Eingetroffen, wurde ich auch schon mit meinem James Bond bekannt gemacht. Vorher sollte ich aber das Kleid anziehen. Gesagt, getan.

Es erwies sich als etwas zu lang, denn James und ich sollten eine flotte Tanzeinlage hinlegen. Erfinderisch wie ich bin, wurde aus dem bodenlangen Kleid, ein kurzes Cocktailkleid gesteckt. Das Tanzbein konnte also geschwungen werden. Mit ein wenig Anleitung, konnten James und ich schon sehr bald vor der Kamera bestehen. Nach einer kurzen Pause, durfte ich mich dann an eine Tür lehnen und mich sexy für die Kamera räkeln. Die wollten sehen, wie ich es anstelle, James Bond Herz zum schmelzen zu bringen. Kein Problem. ;) Ich bin zwar keine Angelina Jolie, aber ein wenig schauspielern krieg ich auch hin.

Allerdings war ich dann auch froh, wieder in meine Jeans schlüpfen zu können. So toll James Bond auch ist, mit Gliederschmerzen durch meine anbahnende Grippe, war er mir dann auch irgendwann schnuppe. :) Zum Glück gab es nicht zu viel Text, denn wer will schon ein Bondgirl mit Reibeisenstimme? Heute jedenfalls hat es mich richtig erwischt. Aber wie gut, dass ich vom dynamischen Flausch-Duo bekuschelt werde und Mutti so tolle Suppen zaubert. Daher heißt der nächste Bond: Mone, die Frau mit dem goldenen Suppenlöffel. Mahlzeit!

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Haaatschu – The Attack of the Grippe Virus

Januar7

Nach einer etwas seltsamen Busfahrt zurück nach Guangzhou, während der der Film ‘My Wife is a Gambling Maestro’ gezeigt wurde, einem Kung Fu Klassiker, den wirklich keiner kennen muss und ständig irgendwelche Mitreisenden mitten im Nirgendwo rausgelassen wurden, bin ich endlich wieder in Guangzhou angekommen. Krank, wohl gemerkt! Das ich immer Anfang und Ende des Jahres Krank werde, kenne ich schon. Aber ich hatte gehofft, dass mich der böse Virus so weit ab von der Heimat einfach mal vergisst :)

Pustekuchen! Voll erwischt hat es mich und trotz meines fiebrigen, desolaten Zustandes, durfte ich gestern in Shantou noch 3 wunderbare Unterwäsche Castings mitmachen und das kurz vor meiner Abfahrt, die sich dadurch dann um 6 Stunden verschoben hat. Yay! Egal, ich bin jetzt endlich wieder hier und kann mich dank Thomapyrin, auch wieder ein wenig entspannen. Meine Mutti und einige andere Freunde in der Heimat, hat der Virus auch nicht verschont, daher hier von mir:

Gute Besserung! Ich leide mit euch! ;)

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Die Erlösung naht….

Dezember27

Morgen ist es soweit: Ich darf endlich wieder nach Guangzhou. Freude! Endlich, denn ich bin es hier sooo satt. Heute hat man mich doch tatsächlich gefragt, wieso die Kunden mich, obwohl ich so viele Castings mitmache, nie auswählen. Woher, zum Geier, soll ich das wissen? Vielleicht weil alle anderen Models blaue oder grüne Augen haben, die Lippen aufgespritzt sind, genauso wie die Titten?

Ist mir auch wurscht, denn ich will hier sowieso nicht länger bleiben, um zu arbeiten. An einem Ort wie diesem, wo man uns wie Kleiderständer ohne Hirn behandelt, kann man nicht arbeiten wollen. Ständig wird hier einem gesagt, was man wie zu tun hat. Ich bin lange genug Model und vorallem Profi genug, um zu wissen, was gewollt ist und was nicht. Auch wenn das hier ‘Bad-Ass China’ ist und hier die Sonne aufgeht und nicht unter, oder so. Das habe ich denen auch genauso gesagt. Sie haben sich entschuldigt, aber für mich ist das gegessen! :mad:

Als mich die Bookerin dann beim letzten Casting (nach einem 10 Stunden Hin und Her) bat, ich solle doch mal für den Kunden lächeln, habe ich sie nicht einmal mehr eines Blickes gewürdigt. (Sorry, wenn das ein wenig eingebildet klingt). Ich glaube, ich kann noch selbst entscheiden, wann und wie und für wen ich lächel. Ein Kunde, der freundlich zu mir ist, dem schenke ich gern ein Lächeln. Einem Kunden, der mich kaum beachtet und ebenfalls nur wie eine Investition behandelt, dem schenke ich nicht mal ein Augenverdreher. :roll:

Morgen ist der Alptraum endlich vorbei. Toiletten-Sitz, ich komme ;)

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Casting, ne doch Shooting, wat denn nu???

Dezember25

Ich dreh hier echt noch durch. Seit gestern hatte ich kein heißes Wasser und da meine Bookerin verlangte, ich solle mich schnell fertig machen, weil sie mich in 10 Minuten zum Casting abholen wolle, bin ich ein bischen abgedreht. Ich habe sie gebeten, sie solle an der Rezeption Bescheid geben. Als sie dann nach einer halben Stunde kam, war sie erstaunt, dass ich schon fertig sei. Ja, ohne Duschen geht das auch schnell. Sie meinte, ich müsse wohl in einem anderen Zimmer duschen später, da die Leitung kaputt sei. NA SUUUUUUPER! Saftladen! :mad:

Also los zum Casting für Pyjamas, zur Abwechslung ganz hübsche sogar. Dannach schnell, schnell zum nächsten Casting für Unterwäsche. Ok! Dann hieß es: Warten, auf den Kunden (und der hat sich mal schöööön viel Zeit gelassen), denn auf einmal sollte ich gleich den Job machen. HÄ? Ich dachte, das sei ein Casting. Ja, war es, du hast den Job. Schön, dass ich das auch mal mitbekomme! :roll: Dann sabbeln die, und sabbeln die und man weiß genau, dass die über einen sprechen und man versteht nix. Englisch ist auch Hoffnungslos, denn das können sie nicht. ARGH!!!! :mad:

Ob ich Hunger oder Durst habe, wurde ich nicht gefragt. Hab denen gesagt, die sollen mir was zu Essen bestellen. Zu Trinken habe ich trotzdem nichts bekommen. Wie soll ich da 100% geben, wie sie es verlangen? Die kümmern sich ‘n Dreck darum, ob ich mich wohl fühle oder nicht. Hier bin ich echt nur ein Kleiderständer. Dann liegt mir die Bookerin ständig in den Ohren: ‘Only one hour shoot, one hour, one hour, one hour!’ JAAAAHAAA! Ich bin ja nicht blöd. Zeit ist Geld, ich weiß es. Halt endlich die Klappe oder es klatscht gleich und zwar kein Beifall! Ich bin ja echt geduldig, aber da war die Grenze fast erreicht. Das Posing haben sie mir auch vorgeschrieben. Irgendwann hab ich immer den selben Posen-Ablauf gemacht. Das war dann anscheinend ok so.

Als ich endlich wieder ins Hotel durfte, habe ich mich schon Wasser kochen sehen, im undichten Mini-Wasserkocher, um mich irgendwie zu waschen, aber der liebe Gott hatte dann doch Mitleid mit mir, denn meine Dusche ging wieder. Was eine heiße Dusche so alles wieder gut machen kann. Herrlich. Anschließend sind Diego (das männliche Model) und ich noch einkaufen gegangen und zwar per Fahrrad-Taxi. So ist dieser Horror-Tag doch noch ganz lustig ausgegangen.

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Die goldenen Hallen von Boss

Dezember17

Am Samstag durfte ich in die heiligen goldenen Hallen von Boss Bags schauen. Voller erfurcht betrachtete ich die fein gearbeiteten Taschen, in einem lichtdurchfluteten Raum. Reinster Lederdurft hing in der Luft.
Wir durften mit einigen erlesenen Stücken einmal auf und ab laufen, denn dies war ein Casting für eine Show.

Ich hatte mir keine Chancen ausgerechnet. Schließlich ist das the one and only BOSS! Aber heute habe ich erfahren, dass ich dabei bin! *Hüpf* Sollte ich schnell das Land verlassen müssen, weil Boss plötzlich 20 Taschen weniger hat, werde ich sicher Zuflucht in Brasilien finden ;)

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