Mone's Model Klatsche

Enjoy, have Fun and Everything will come!

Namibia Erinnerungen

Dezember10

Nun bin ich ja schon fast wieder eine Woche im kalten, verregneten Hamburg und auch endlich in Weihnachtsstimmung. Trotzdem denke ich immer noch ein wenig wehmütig zurück an die tolle Zeit in Namibia, daher hier noch ein paar schöner Eindrücke von der tollen Reise. Enjoy!

Leo

X6

Seal

BMW

Elephant

Hütten

Namibia ist definitv eine Reise wert! :) Wer es auf die selbe Weise wie ich erleben will, kann bei BMW die Erlebnisreise auch buchen. Es lohnt sich!!!

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Goodbye Namibia, it was a wonderfull time

Dezember5

Die gestrige Löwenfütternung war wirklich wahnsinn. Der Löwe kam ganz nah an uns ran und hat seelenruhig gefressen. Ein stattlicher Bursche und wunderschön. Die Löwin durfte erstmal nur zuschauen und als auch ihr etwas Fleisch zugeworfen worden ist, wollte sich der Löwe auch das noch greifen, weil er natürlich als erstes fressen darf. Die Löwin hat dann auch schnell das Weite gesucht.

Löwe

Löwen

Nach der Löwenfütterung ging es dann zum Abendessen, wo wir gemütlich am Pool ein wenig das Ende unserer tollen Safari gefeiert haben. Wir haben ein Buschmann-Fondue gemacht, was super lecker war. Und anschließend haben wir Urkunden erhalten und ein tolles Gruppenbild, welches Roman geschosssen hat und als Überraschung an alle verteilt hat. Dannach ging die Party los und alle haben getrunken und gefeiert. Es war sehr lustig. Einige sind gar nicht erst ins Bett, dabei sollte es um 8 schon wieder auf Game Drive losgehen. So nennt man hier die Touren, bei denen man die Tiere anschauen fährt. Ich wurde dann morgens auch sehr unsanft um halb 7 von einem liebes hungrigen Gemsbock geweckt. ;) Den hab ich aber recht schnell wieder verjagt.

Safari

Auf der Tour haben wir dann auch endlich die Nashörner und Giraffen gesehen und jede Menge seltener Tiere. Auch eine Affenbande war dabei. Ausseredem haben wir erfahren, dass die Familie, der die Lodge gehört, den Löwen vorm Abschuss gerettet haben und hier nun seinen Lebensabend schön gestalten. Das finde ich großartig. Sie haben hier auch ganz seltene Antilopen und einen Bock davon haben sie mal verkauft für lockere 300.000€ Schon nicht übel. Nach der Tour waren wir dann noch mit dem BMW X6 des Besitzers auf Shootingtour. Roman wollte den unbedingt mit den Nashörnern fotografieren. Die waren ein wenig verschreckt von dem weißen Gefährt, das sie nicht kannten. Aber es hat dann wohl doch noch geklappt.

Nashörner

Giraffe

Die Schwestern vom Tim waren dabei und haben sich dann auch noch mal ein schönes Erinnerungsbildchen schießen lassen. Danach waren wir beim Timmi daheim und haben noch schnell die Texte online gestellt, denn hier hat man eher selten Handynetz oder Internet. Da haben wir das gleich mal ausgenutzt.

Timmi

Jetzt gleich gehen wir noch ein wenig zum Pool, denn wir haben noch ein paar Stündchen Zeit bevor wir abfliegen. Ich hab schon gehört, dass es sehr kalt in Hamburg ist. Um die Minusgrade. Hier haben wir schön wieder über 30°. Schnief, ich will noch nicht weg! Aber alles hat mal ein Ende und so auch meine wunderschöne Namibia-Tour. Auf dem Weg zum Flughafen haben wir dann nochmal jede Menge Tiere gesehen, unter anderem Affen und Orex, dazu zwei wunderschöne Regenbogen. Nochmal ein herrlicher Abschluss einer wunderbaren Reise. Wir haben untereinander die Emailadressen ausgetauscht und ich würde mich freuen, wenn wir irgendwann mal wieder zusammen kämen und eine Tour machen würden. Denn das Team war großartig. Es hat super viel Spaß gemacht. Danke an euch alle nochmal und hoffentlich bis bald in Schweden, gell? ;)

BMW-Team

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Back to Okapuka

Dezember4

Gestern hatten wir ja unser Barbecue im Freien. Es war wirklich großartig. Zwischen einigen großen Felsen hatte man einen großen Steintisch und 2 Steinbänke aufgebaut, mit einer großen Feuerstelle, die durch
Felsen dann super vom Wind geschützt war. Vorher waren wir noch auf einem Steinplateau zum Fotos schießen, weil es einen total schönen Sonnenuntergang gab. Da wir eh ein wenig Zeit hatten, bevor die Zebra-Steaks fertig waren, haben wir diese gut genutzt. Wir haben wirklich Zebra gegessen und es war super lecker. Sehr zartes Fleisch, dazu Kartoffelsalat und eine bestimmte Wurst, die auch von irgend einem einheimischen Tier abstammt, dessen Namen ich aber gerade nicht mehr weiß. Etwas eigenwilliger Geschmack, aber sehr gut.

Zebra

Das sind nicht unsere Überreste. ;) Nach dem Essen, als der Vollmond schon lange aufgegangen war, sind wir wieder zurück zur Lodge und zwar mit dem offenen Safari-Wagen. Es war eine sternenklare Nacht, weit und breit kein Licht, nur das der Lodge in den Felsen. Das sah schon toll aus. Wir sind da noch an die Bar und haben den Abend sehr nett ausklingen lassen. Heute früh sind wir dann nach dem Frühstück direkt los zu einer hier bekannten Holzschnitzerei Manufaktur. Dort konnte man natürlich auch Figuren kaufen. Ich habe zwei Kelche mit schönen Schnitzereien gekauft. Einige Skulpturen, die immer irgendwelche Tiere darstellten, waren 2 Meter und größer. Sogar ganze Sitzgarnituren gab es. Alles aus einer großen Wurzel geschnitzt, so dass sie immer Einzigartig sind.

Safari

Dannach sind wir auf ein Weingut gefahren und haben uns ein wenig über die Winzerkunst aufklären lassen mit anschließender Brotzeit und Weinkostprobe. Der Riesling war wirklich gut, der Cabernet auch. Auf dem Gut wird auch Schnaps hergestellt. Einmal eine Art Grappa die sich hier aber Nappa nennt und ein Kaktusfeigen Schnaps, der es wirklich in sich hat. Ich hab meinen Eltern direkt ne Flasche gekauft. ;) Zum Essen gab es dann Leckereien aus der Gegend unter anderem auch wieder Zebraaufschnitt.

Nach dem Essen haben wir dann noch versucht ein Spiegelei auf einer der Hauben des BMW’s zu braten, weil es heute über 32° hatte und wir auch dementsprechend heiße Autos hatten. Es hat einigermaßen geklappt, hätte nur etwas länger gebraucht. Anschließend sind wir noch zu einem großen Holzmarkt gefahren. Einige sind hin aber andere, so wie ich, wollten einfach nur was Kaltes trinken und ein Eis essen. Es war einfach zu heiß heute zum feilschen. Der Roman hat aber noch einige nette Kleinigkeiten erstanden und hat sich beim Feilschen auch recht anständig getan. :)

Auf dem Weg zur Okapuka Ranch fuhren wir endlich mal wieder auf einer geteerten Strasse, auf der auch wesentlich mehr Verkehr war. Wir sind dann alle wohlbehalten wieder auf der Okapuka Ranch angekommen und gehen heute die Löwen füttern. Einige fliegen morgen recht früh wieder in die Heimat, andere erst am Sonntag. Wir sind morgen Abend dran, so dass wir morgen früh nochmal ein wenig hier im Gelände auf Safari gehen können. Aber heute gibts dann nochmal ein tolles Abendessen mit einer wenig Abschiedsfeiern und der leckeren Amarulacreme. ;)

Stockheuschrecke

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Chillout Lodge und Barbeque

Dezember3

Heute war mal ein Tag zum entspannen. Nach der ganzen Aufregung gestern, war es auch mal nötig. Nach einer recht warmen Nacht und einem sehr leckeren Frühstück, sind wir losgefahren, um hier auf dem Gelände die Felsmalereien zu erforschen. Diese sind teilweise zwischen 500 und 1000 Jahre alt und entweder mit Beerensaft oder Blut gemalt worden. Zudem sind einige richtig in den Felsen geäzt worden und deswegen halten die auch bis heute. Das meiste, was dargestellt wird, sind die Dinge die die Menschen damals gesehen haben. Giraffen, Zebras, Elefanten und natürlich andere Menschen. Es ist wirklich beeindruckend wie detailgetreu sie gemalt haben.

Barbeque

Malerei

Als wir weiterfuhren, sind wir an einem riesigen Fels vorbei gekommen, der aussah wie eine Riesenschildkröte. Später sind wir mit samt den Autos wieder über Felsen steil hochgefahren, mittlerweile sind wir da ja Profis. :) Die Hitze war aber unerträglich, so dass wir beim austiegen mit ner Wasserflasche in der Hand versucht haben, die schattigen Plätzchen unter den riesigen Felsen zu finden. Klappte nicht immer, vorallem in der Mittagszeit nicht. Zum Glück weht hier immer ein wenig Wind, so dass man es einigermaßen aushält. Als wir weiterfuhren, hörte ich irgendwann ein ‘PUFF’ und ‘Zisch’. Ich dachte erst, wir hätten einen Platten, da wir gestern schon einen halben hatten, nachdem wir irgendwie eine Messerspitze in den Reifen bekommen haben. Unser Führer hat dies dann gestern provisorisch geflickt. Wir waren es aber nicht, sondern unsere Vormänner. Einen ordentlichen Platten hatten die da.

Tim, der Sohn des Besitzers der Okapuka Ranch und unser Mechaniker, und Mark, unser BMW-Tourguide, haben dann auf Zeit, wie es sich im Rennsport gehört, den Reifen gewechselt. War schon sehr lustig und sie haben es in 2:38 min. geschafft. Nicht übel. Beim Rennen hätten wir zwar vielleicht verloren, aber unter diesen Umständen ist das mehr als vertretbar. ;) Anschließend sind wir wieder auf die Lodge gefahren und haben uns, nach einem kleinen Snack, alle an den Pool gelegt und den Nachmittag gechillt. Da haben einige auf der einen Seite des Pool mitten in der heißen Sonne gelegen und die anderen unter den Palmen auf der anderen Seite.

Tim verglich uns dann mit Mordor und dem Auenland. Wir wären die Bösen auf der dunklen Seite und sie wären die Guten, auf der Lichtseite. Wir haben uns dann gegenseitig beim reinspringen nassgespritzt, sozusagen als Angriff auf die jeweilige Gegenseite. Erst sah es recht nach unentschieden aus, aber dunkle Seite hat dann schneller das Weite gesucht, da wir noch duschen wollten. Ich denke, dass Auenland ist vorerst gerettet. :) Ausserdem haben zwei aus dem Team das afrikanische Schere-Stein-Papier entwickelt. Ratte-Schlange-Skorpion. Dabei steht man Rücken an Rücken und dreht sich dann schnell zueinander um und stellt eben eins der Tiere dar. Schlange frisst Ratte, Skorpion tötet Schlange und Ratte frisst Skorpion. Sah schon sehr lustig aus, wenn einer der Jungs einen auf Skorpion gemacht hat. :D

Sonnenuntergang

Heute Abend gibt es dann wieder eine Art Picknick im freien. Es wird ein spezielles Barbeque mit sehr leckerem Oryx-Fleisch. Mark hat schon sehr davon geschwärmt. Morgen geht es dann zurück zur Okapuka Ranch, wo wir dann eine kleine Tour auf dem Gelände machen, um uns die Tiere anzusehen. Dort soll es Giraffen, Zebras und Nashörner geben. Ausserdem dürfen wir bei der Löwen Fütterung dabei sein. Ich freu mich schon sehr drauf. Samstag Abend geht es dann wieder zurück in die Heimat. Wir werden quasi in den Nikolaus Tag hineinfeiern. Wir hatten schon die Idee, die Schuhe dann extra in den Gang des Flugzeuges zu stellen, um zu sehen ob uns der Nikolaus auch oben in der Luft was Feines in den Stiefel legt. :) Aber ich denke, das gäbe nur Stau beim ausschenken der Getränke. Wie dem auch sei, einen und einen halben Tag haben wir noch und die werden wir genießen!

Leguan

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Benjamin Blümchen und das Flußbett

Dezember2

Heute sind wir auf Elefanten-Safari gegangen. Auf dem LKW, mit dem uns der Lewis aus dem Sand gezogen hatte, und auf dem jetzt jede Menge Bänke draufmontiert waren, sind wir losgezogen, um die kleine Herde Elefanten zu suchen, die auf dem hiesigen Gebiet lebt. Wir hatten da oben kein Dach und mussten uns dementsprechend erstmal eincremen. Einige hatten LSF 50 dabei. Hammer. Dabei hatten wir eigentlich erst 2 Tage richtiges afrikanisches Wetter mit sehr hohen Temperaturen.

Auf dem Weg jedenfalls haben wir einiges übers Spurenlesen vom Lewis gelernt, aber erstmal nichts von den Elefanten gefunden. Wir haben den Affenfelsen mit lauter Pavianen gesehen, jede Menge Esel, Ziegen und Echsen. Ich glaube, einmal war auch ein Springhase dabei, aber weit und breit nichts von den Elefanten. Als wir schon aufgeben wollten, weil der LKW drohte festzustecken, kam ein Elefanten-Bulle vorbei. Erst war er hinter den Büschen gut versteckt, aber Carrie, eine aus unserer Meute, entdeckte ihn. Langsam schlich er sich aus seinem Versteck und beäugte uns argwöhnisch. Dann trottete er aber gemütlich davon, als er merkte, dass wir ihm nichts Böses wollten. Naja, wir waren ja auch ein wenig entfernt! Aber es war ein tolles Erlebnis. Schade, dass wir nicht die ganze Gruppe gesehen haben, aber wir waren alle froh, wenigstens den einen gesehen zu haben. Ausserdem waren wir schon so durchgeröstet, dass wir froh waren, endlich wieder zurück zu fahren, was auch min. 2 Stunden gedauert hat.

Elefant

Wieder zurück in der White Lady Lodge, mussten wir unser Zeug packen und nach einem leckeren Mittagessen, ging es weiter, zum nächsten Hotel. Unser Weg führte uns diesmal über ein trockenes Flußbett, was während der Regenzeit jede Menge Wasser führt. Um die Autos da einigermaßen sicher durchzubekommen und damit sie nicht stecken bleiben, mussten wir wieder die Luft aus den Reifen lassen. Ich durfte als erstes fahren, denn Roman wollte aus dem kofferraum Fotos machen. Vorher wurde uns noch gesagt, auf keinen Fall stehen bleiben oder Motor aus, weil man eventuell dann nicht mehr weiterkommt. Wir also alle los.

Ein wenigt Angst hat man schon bekommen, weil der Motor bei der Hitze und Anstrengung immer heißer wurde und so die Kraft nachließ und wir immer langsamer wurden. Bei mir ging es noch gut, weil ich nach einer Weile ein Gefühl entwickelt hatte und nicht mehr als 30 kmh gefahren bin, der Roman aber hatte echt Pech. Der Motor war wohl schon zu heiß, so dass die Leistung immer weiter nachließ und er so kaum von der Stelle kam und das bei einer hohen Drehzahl im 2. Gang. Über Funk teilten wir uns mit und der Führer suchte schnell eine sichere Stelle zum Anhalten, was sich aber als nicht so einfach erwies.

Flussbett

Irgendwann konnten wir halten und machten erstmal die Motorhaube auf, damit der Motor ein wenig abkühlen konnte. Man sagte uns, das Problem sei, dass der Motor nicht genug Fahrtwind bekäme, denn der Wind der von hinten kam, macht es dem Motor schwer, die heiße Luft nach hinten abzugeben. Um dem ein wenig abzuhelfen, machten die meisten die Klimaanlage aus und dafür die Heizung an, damit die Wärme schneller abtransportier wurde. So hatten einige in ihrem Fahrhaus ne kleine Sauna und waren dementsprechend rot. Nach diesem Halt ging es mit Ach und Krach weiter, denn einige hatten Schwierigkeiten, aus dem losen Sand wieder rauszukommen.

Nach einer Weile schafften wir es und weiter gings. Plötzlich hörte irgendwann das Flußbett einfach auf und unpraktischerweise direkt auf sumpfigen Untergrund, wo man schonmal gar nicht halten sollte. Per Funk entstand ein kleines Chaos, als unser Führer versuchte, alle davon abzuhalten, ihm in dieses Gebiet zu folgen. Leider klappte das nicht bei allen und so blieben eingie stecken. Auch wir. Es dauerte eine Weile, bis alle wieder frei waren. Einige Einheimisch beobachteten das Spektakel und freuten sich, als wir ihnen einige Wasserflaschen überließen. Vorallem die Kinder freuten sich über die Schokolade, die ich ihnen geschenkt habe. Das bekommen sie auch nicht alle Tage zu essen.

Kinder

Als wir alle raugezogen worden waren und die Panik ein wenig nachgelassen hatte, versuchten wir uns einen Weg durch die Flußböschung zu suchen. Dabei schlugen wir so hart in ein Schlagloch, dass ich mir die Schulter ein wenig geprellt habe. Kein Abenteuer ohne Kampfnarbe, was? :) Jedenfalls hatten wir es bald geschafft und erreichten nach weiteren 2 Stunden unser nächstes Domozil. Eine Lodge direkt auf einem Berg mit toller Aussicht auf die Savanne. Ich bin als erstes direkt in den Pool gesprungen, um mich abzukühlen.

Pool

Dann gab es wieder lecker Abendessen mit witzigen Gesprächen, allerdings nicht mehr so augelassen wie gestern, denn das heutige Abendeuter hat schon alle ziemlich gefordert und wir sind froh, bald schlafen zu können. Der morgige Tag wird entspannter und wir können auschlafen. Entweder bleiben wir am Pool oder schauen uns die Felsmalereien an, die es hier in der Gegend gibt. Mal sehen, was der Körper morgen sagt. Jetzt sagt mir meiner gerade, du bist vollgefuttert und extrem müde, also geh schlafen. Na denn, Gute Nacht!!

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Der mit dem Springbock tanzt

Dezember1

Heute fing der Tag damit an, dass 3 Kerle aus unserer Truppe erstmal in den kalten Atlantik gesprungen sind. Ich wollte eigentlich auch, aber mir war dann der heiße Tee lieber. ;) Anschließen sind wir in Swakopmund noch shoppen gewesen und haben allerlei Mitbringsel ergattert, unter anderem auch auf einem Markt, bei dem man schön handeln musste. Da konnte ich meine Handelfähigkeiten, die ich in China erlernt habe, wieder rauskramen. Hat gut geklappt. In Museum sind wir auch gegangen, um ein wenig die Geschichte Namibias kennenzulernen.

Gnu<br />

Zum Mittagessen kehrten wir ins Hofbräuhaus ein. Schon lustig, denn hier in Namibia ist das Deutsche so präsent, da versteht uns eigentlich fast jeder. So muß man schon aufpassen, dass man nicht einfach los lästert. ;) Im bayrischen Restaurant gabs dann erstmal Spätzle und Schnitzel, wie es sich gehört. Da ists auch nicht mehr seltsam, dass hier schon überall Weihnachtsdeko hängt. Nach dem deftigen Mittagessen ging es von Swakopmund am Atlantik wieder Richtung Landesinnere und Berge. Über eine Strasse, die aus gepresstem Meersalz, Sand und Reifenabrieb bestand, fuhren wir gemütlich daher. Irgendwann ging es weiter auf einer Geröllstrasse, die dermaßen Staub aufwirbelte, dass es noch Kilometerweit zu sehen war. Wir mussten da viel Abstand halten, um überhaupt einigermaßen voran zu kommen.

Irgenwann kamen wir dann auch endlich zu unserer Unterkunft, der White Lady Lodge, mitten im Elefanten Gebiet. Da konnte man entweder im Zelt auf einer Plattform schlafen oder im kleinen Holzhaus. Ich hätte so ein Zelt schon gerne mal ausprobiert, aber das Holzhäuschen war auch gut und hatte wenigstens die Dusche drinnen.

Springbock

Ehe es zum Abendessen ging, wollten Roman und ich noch schnell das Auto mit dem Sonnenuntergang fotografieren und wie das so ist, muss man da geeignete Locations suchen und den Wagen in Pose schmeissen. Die Location haben wir gefunden, den Wagen in Pose schmeissen war auch nicht schwer, aber dann wieder wegfahren erwies sich als unmöglich. Wir hatten uns im losen Sand festgefahren.

Da es schon Dämmerte, waren wir ein wenig besorgt und liefen lieber los, um Hilfe zu holen, bevor es zu Dunkel wurde. Wir waren zwar auf dem Hotelgelände, aber wir wusste nicht genau, in welche Richtung wir laufen mussten. Also liefen wir erstmal in die Richtung, aus der wir gekommen waren. Mittlerweile Barfuß, weil es sich in FlipFlops einfach nicht gut rennt, wurde es immer dunkler. Wir hatten nicht wirklich Angst, aber ein wenig zu abenteuerlich wars schon. Zum Glück fanden wir bald jemanden in einem Haus, der uns helfen konnte. Lewis, der Elefantenflüsterer. :)  Das war ein sehr gemütlicher Genosse, immer einen Spruch auf den Lippen, belächelte er erstmal unser Mißgeschick und war sofort bereit uns zu helfen. Wir sollten kurz warten, er wolle den LKW holen. Ganz relaxed trottete er von dannen und wir warteten, wie vereinbart. Als er nach einer halben Stunde noch immer nicht wieder da war, machten wir uns langsam Sorgen. Mittlerweile war der Mond schon aufgegangen und der eine oder andere Serval lief an uns vorbei.

Irgendwann kam Lewis wieder, mit einem Helfer, zog uns aus dem Sand heraus und zeigte uns den Weg zurück zur Rezeption, wo die anderen schon seid über 1 Stunde auf uns mit dem Abendessen gewartet haben. Ja, wir hatten was zu lachen! :) Nach dem Abendessen legten die Bediensteten noch eine Showeinlage ein, denn ein Teammitglied hatte Geburtstag und sie brachten ihm, und auch uns einige Ständchen. Typisch Afrikanische Lieder mit passenden Tanzschritten. Es war wirklich toll! Der Roman hat dann später noch mit dem Haus-Gemsbock Freundschaft geschlossen, nachdem Klar war, wer der Boß ist. :) Nach dem Essen sind wir dann noch alle auf einige Drinks an den Pool gegangen und es wurde noch ein sehr lustiger Abend, unter anderem mit Trink-Wett-Schwimm-Spielchen! Ja, wir hatten alle viel Spaß. Mal sehen, wie es am Morgen sein wird. :) Da soll es dann nämlich auf Elefanten-Tour gehen.

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