Mone's Model Klatsche

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Jamas und Hoppa auf Kreta

Juni21

Letzte Woche Samstag ging es für Tingel, ihre Schwester und mich nach Kreta. Wir waren noch nie in Griechenland und freuten uns schon sehr auf unseren Urlaub. Da wir ja nur eine Woche urlauben wollten, hatten wir nur Handgepäck dabei. Allerdings sagte man uns am Schalter, dass wir 3 Koffer angegeben hätten und wir unser Gepäck auch aufgeben dürften. Oh, toll. Um so besser! Ich wusste zwar nicht wie das passieren konnte, aber hey, einem geschenkten Gaul… ;)

Nach einem kleinen Snack ging es los. Auf Kreta durften wir erstmal unseren Mietwagen von einer sehr gesprächigen Griechin in Empfang nehmen und los ging die Odysee. Bis zu unserem Domizil in Damnoni, war es noch ein gutes Stück auf unbeleuchteten und durchgelöcherten Strassen. Seine deutschen Fahrkünste kann man da getrost einpacken. Machts wie die Griechen und nehmt den Seitenstreifen als dritte Fahrbahn. Gesagt getan. Kurz vorm Ziel, ging es noch durch eine Schlucht und in der Dunkelheit, waren die Bergwände schon sehr respekteinflössend. Als es dann noch ein eine recht unübersehbare Kurve ging, in der ich meine Ascari-prooved Fahrkünste rauskramen musste, sind wir driftenderweise noch heil davon gekommen. :)

Im Hapimag Resort angekommen, haben wir uns erstmal eingerichtet. Am nächsten Tag ging es natürlich gleich zum Strand und ab ins Wasser. Die ersten Tage haben wir noch den Fehler gemacht, barfuß über den Strand zu laufen. Da es dort keinen richtigen Sand gab, sondern so ein Kies-Gemisch, wurde es richtig heiß an den Fußsohlen. Bei 40° jeden Tag auch kein Wunder. Wir waren aber zum Glück nicht die einzigen, die am Strand hin und her hüpften, um zum Wasser zu gelangen. Sehr zum Vergnügen des extrem gut aussehenden Rettungsschwimmers. ;) Der war schon ein wenig sehr klischeehaft, aber das hat Tingel und mich nicht weiter gestört und ihn weiterhin angehimmelt.

Hapimag

Nach einem herrlichen Abendessen, bei dem wir mächtig ‘Jamas’ mit Weißwein hatten, war der erste Tag auch vorbei. Am nächsten wollten wir unbedingt tauchen gehen. Wir hatten das vorher noch nie gemacht und waren ganz gespannt. Nachdem wir eine kleine Einführung erhalten haben, bei denen die wichtigsten Signale und die Ausrüstung erklärt wurden, ging es auch schon rein ins kühle Nass. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob ich mir bei diesem Tauchgang den Fuß das erste Mal am Felsen gestoßen habe, oder das später kam. Wie dem auch sei, meine Füße haben ganz schön gelitten und in irgendwann in allen Farben geleuchtet.

Der Tauchgang war großartig. Wir haben Tintenfische gesehen und Seesterne und alle möglichen bunten Fische. Tingel und ich haben direkt danach beschlossen, den Tauchkurs weiter zu machen, um den Schein zu bekommen. Da hieß es Abends dann immer fleissig Theorie lernen und am nächsten Tag dann Test schreiben und tauchen gehen. Das hat schon ganz schön geschlaucht, zumal die Ausrüstung an Land alles andere als leicht war, wie man sieht. (DAS ist übrigens nicht der sexy Rettungsschwimmer ;) )

Diving

Nach einem Tauchgang haben wir noch versucht Beachvolley zu spielen, waren aber irgendwann einfach zu schwach und auf diesem heißem Sand, war irgendwann auch die letzte Kraft aufgebraucht. Unsere Fußsohlen und Knie haben es uns gedankt :) Zum Deutschland Spiel, haben wir uns dann alle an der Pool Bar zusammen gesetzt. Wir hatten sogar unseren eigenen Kommentator. Ein Journalist, der dort Urlaub gemacht hat, hat sich erbarmt und das Spiel, welches ja auf Griechisch kommentiert wurde, für uns auf herrlichstem Kölsch dokumentiert. :) Sehr lustig!

Pool

Auf der Anlage, wie auch auf Kreta selbst, gibt es viele Katzen. Ein Kater hat sich besonders wohl bei uns gefühlt, so dass Tingel ihm bald den Namen ‘Elefantossos’ verpasst hat. Warum, könnt ihr sie selbst fragen. ;)

Elefantossos

Nach dem erfolgreichen Bestehen des Tauchkurses, bei dem der letzte Tauchgang in 18m Tiefe ging und der absolut Beste der ganzen 6 war, bei denen wir reichlich Meerwasser geschlürft haben, dürfen Tingel und ich uns nun Open Water Diver schimpfen. Die Welt der Meere steht uns nun offen, bis 18m. Immerhin! :) Da hab ich direkt Lust bekommen, meine eigene Tauchschule zu eröffnen. Mal schauen. Man weiß ja nie! Nach einem leckeren griechischem Essen, wieder mit jeder Menge Jamas mit griechischem Wein, bereiteten wir uns auf die Abreise vor.

griechischer wein

Da auf dem Hinflug alles so wunderbar geklappt hatte mit den Koffern, haben wir uns wegen dem Rückflug keine Sorgen gemacht. Bis wir endlich an der Reihe waren. Die Griechen haben es anscheinend sehr genau mit den Richtlinien von Germanwings. Es hieß, wir dürfen 3 Koffer aufgeben, aber insgesamt nur 20 Kilo. Wir hatten ca. 26 drauf und sollten 80€ Aufpreis zahlen. Da ist uns erstmal alles aus dem Gesicht gefallen. Die wollten uns wohl verkohlen?? Das Geld wollten wir natürlich nicht bezahlen, also fingen wir an, alles um zuräumen, um nur einen Koffer mit 16 KG aufzugeben und den Rest als Handgepäck. Da wiederum hieß es, jeder Passagier darf nur 8 KG mitführen. Kein Thema, 10 KG durch 3 sollte ja gehen. Nein, ging nicht. Die wollten unser Handgepäck wiegen.

Das Ganze war natürlich nicht super gerecht aufgeteilt, so dass eine von uns noch 9 KG drauf hatte. Das ginge nicht, sagte man uns. Irgendwann hab ich gefleht, man möge dieses eine Kilo doch bitte nachsehen, sonst würde ich einfach zusammenbrechen! Man hatte Mitleid mit mir! Zum Glück. In der ganzen Woche hab ich bei 40° nicht so sehr geschwitzt, wie beim umräumen unserer Koffer am Flughafen in Heraklion. Also Leute, nächstes Mal kein Germanwings mehr oder Koffer von vorne rein mit aufgeben. Diesen Stress mach ich nicht nochmal mit! Auch der Flug selbst war sehr holprig und mir wurde ein wenig anders zumute. Der Urlaub war so herrlich, da musste es ja einen seltsamen Abschluss geben. Aber dadurch haben wir uns die Stimmung nicht vermiesen lassen, auch nicht durch den Regen und die kalten Temperaturen in Deutschland. Dennoch hoffe ich, meinen nächsten Urlaub bald planen zu können. Am besten mit Tauchgang. ;)

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posted under Reisetagebuch
2 Comments to

“Jamas und Hoppa auf Kreta”

  1. On Juni 21st, 2010 at 17:19 Tingel Says:

    Jaaa, am besten in die Karibik!!!!!!!

    Du hast noch die Schildkröte vergessen zu erwähnen :D und nicht zu vergessen den Ziegenhund ;)

  2. On Juni 21st, 2010 at 17:41 Mone Says:

    Ach Gott ja, die Schildkröte. Die plötzlich mitten auf der Strasse aufgetaucht ist und ich gerade noch so ausweichen konnte. Und der Ziegenhund am Wegesrand, der weder wie ne Ziege noch wie ein Hund aussah, sondern wie eine Mischung aus beidem :D

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