Mone's Model Klatsche

Enjoy, have Fun and Everything will come!

Ostseemäään Torge und Wellness

August4

Sonntag war es endlich soweit. Nach monatelangem Training, ging es für Torge an den Start des ‘Ostseeman’ in Glücksburg, Deutschlands nördlichsten Langdistanz-Triathlon (3,8 km Schwimmen – 180 km Radfahren – 42,195 km Laufen). Das, liebe Leute, ist die Ironman-Distanz. Warum tut sich das jemand an, fragt man sich da? Aber am Ende weiß jeder es. Sogar aus Australien sind sie dafür angereist. Tingel und ich sind aber nur zum anfeuern angefahren.

triathlon

Leider konnten wir nicht bis zum Schluss bleiben, daher hier ein kleines Video, von Ostseemäään Torge, beim Einlaufen ins Ziel:

Torge, wir sind stolz auf dich! Du hast es geschafft!!!!!

Unser weiteres Ziel an dem Nachmittag, war das Wellness Hotel ‘Alter Meierhof’. Tingel hatte von allen Freunden nämlich einen Gutschein für eine Nacht und Wellnessbehandlung geschenkt bekommen. Vor Ort durften wir auch gleich in den SPA Bereich um uns beim Papaya-Peeling unter der Tropen-Dusche zu entspannen. Wirklich herrlich. Nachdem unsere Haut weich gerubbelt worden ist, genehmigten wir uns noch einen kleinen Cocktail am Pool und gingen bald darauf zum 3 Gänge Essen im großartigen Restaurant des Hauses.

Wir dufteten wohl so gut nach Papaya und Joghurt, dass wir die Fliegen magisch anzogen. 2 ließen uns einfach nicht in Ruhe. Wir haben sie direkt Itchi und Scratchi gennant. Schon am Pool nervte uns Charlie die Spafliege. Aber bei dem traumhaften Sonnenuntergang, ließen wir es uns nicht weiter stören und genossen das gute Essen. Am nächsten Tag mussten wir ja bereits wieder abreisen, wir durften aber, obwohl wir bereits ausgecheckt hatten, dennoch den Spa Bereich noch nutzen. Gefolgt von Charlie und seinem Cousin, Gus die Frühstücksfliege. Wir kamen uns ein wenig büffetmäßig vor. :D Jedenfalls gönnten wir uns noch einen halben Tag am Pool, bevor es dann leider bei strömendem Regen wieder heimwärts ging.

Eigentlich könnte man sich so ein Wellness Tag öfter mal gönnen, schließlich gibt es in Hamburg genug Daily Spas, die auch bezahlbar sind. Ich denke, das werden wir auch machen. Man gönnt sich ja sonst nichts, gell? ;)

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Singin’ in the Audi A8 L

Juli24

Wenn Audi ruft, dann folgen Romi und ich natürlich. Dieses Mal ging es nach München, zum Hangar 7 von Red Bull zur Präsentation des A8 L. Eine Limousine, die wir in der etwas kürzeren Version schon nach unserem Marbella Trip kennenlernen durften, als wir Aufgrund des tobenden Vulkans auf Island, von München nach Hamburg kutschiert worden sind. Ein Schmuckstück von Audi und in der langen Version gleich doppelt so komfortabel.

Wir haben uns einen silbernen TDI gekrallt und sind erstmal eine schöne Strecke nach Salzburg gefahren. Standesgemäß ließ ich mich natürlich kutschieren:

Audi8-Fond

Mit dem Sitz zurückgelehnt, dem Fußhocker ausgefahren und der Massagefunktion auf ‘full power’, hab ich es mir im Fond des A8 gut gehen lassen. Life is beautiful. ;) Vor Ort im Hangar 7 von Redbull, in dem übrigens abgefahrenes Gerät steht,

Redbull

konnten wir dann erstmal eine Kleinigkeit essen und uns die Präsentation ansehen. Dann wollten Romi und ich schnell Bilder machen, denn die dunklen Wolken am Himmel verhießen nichts Gutes. Nach einer guten Stunde, fanden wir eine tolle Location, allerdings fand uns auch der Regen. Es fing an, wie aus Eimern zu schütten und wir konnten die Kamera wieder einpacken. Dementsprechend gelaunt, fuhren wir wieder zurück zum Hangar.

AudiA8

Nach einem 4. Gängigen Abendessen, der mal wieder alles übertraf, ging es für uns zurück ins Hotel. Bei strömendem Regen, welcher die ganze Nacht anhielt. Wenigstens hatte man uns noch ein Fläschen Champagner eingepackt, so dass wir ein wenig besänftig waren. Man gönnt sich ja sonst nichts, gell? Alles in einem hat es sich fototechnisch nicht gelohnt, aber kulinarisch um so mehr. I loved it! :)

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Mit dem Deandl zünftig durch Minga

Juli12

Am Wochenende ging es mal wieder Richtung Süden nach München, mit einem kurzen Zwischenstopp in Regensburg, um einen Kunden zu besuchen. Regensburg ist eine wirklich schöne Stadt. Viel zu sehen und viele kleine lustige Gassen, in denen mal lecker Reiberdatschi und Radler bekommt. Nach einem kurzen Besuch im Biergarten und einer kleinen Stadttour, ging es in das mega große Büro unseres Kunden. Dort kann man nicht nur Wii in seinen Pausen spielen, man kann auch mal eben ein wenig im hauseigenen Fitnesscenter schwitzen, wenn man es auf Grund der Hitze nicht sowieso schon tut. Und wir taten es. Nach einem sehr lustigen und ausgelassenen Abend mit reichlich gelächter und Wodka Maracuja, (sehr lecker aber auch seehr böse ;) ), war es mit dem konzentrierten Arbeiten ziemlich Essig.

Nach einem doch sehr kopfwehlastigen Nachmittag, sind wir dann noch losgezogen, um Dirndl zu kaufen. Fündig wurden wir in einem typischen Dirndl Outlet. Dort gab es für jeden Geschmack etwas und nach ein paarmal hin und her probieren, wurden auch wir fündig.

Ling

Mone

Nachdem shoppen waren unsere Geister auch wieder beisammen und wir konnten nach München weiter. Ja, shoppen hilft bei ALLEM! ;) Dort angekommen, ging es direkt in unser Hotel. Eigentlich sind die NH Hotels ganz schön, auch dieses, aber man gab uns ein Mini Zimmer direkt zur Hauptstrasse raus. Eigentlich nicht dramatisch, denn Tingel und ich sind nicht anspruchsvoll, aber als wir die Tür aufschlossen, knallte es uns direkt wie ein Brett vorm Kopp. Die Hitze in dem Raum, glich einem Backofen und auch das schnelle öffnen der Fenster, die bei 35° natürlich geschlossen waren, half kein bisschen. Es gab weder eine Klima, keinen Ventilator, noch einen willigen Sklaven, der uns wedeln konnte. So gingen wir erstmal essen, in der Hoffnung, das Zimmer würde sich im laufe der Zeit etwas abkühlen.

Nach einem leckeren Mahl beim Italiener, die wir in der Zeit dauernd besucht haben, keine Ahnung wieso, stellten wir fest, dass das Zimmer nach wie vor HOT HOT HOT, war! Wir versuchten aber trotzdem zu schlafen. Es ging nicht. Selbst bei offenem Fenster war es nicht auszuhalten, dazu kam noch der Lärm des Strasse, der selbst mit Oropax noch zu hören war. Um 1 Uhr morgens hatten wir die Faxen dicke und riefen bei der Rezeption an. Tingel kann das immer sehr gut und bald bekamen wir ein neues Zimmer. Dies war direkt 3x so groß wie das andere, ging nach Hinten raus und war wesentlich kühler. Ein Traum! So konnten wir endlich schlummern!

Am nächsten Tag ging die große München Tour dann los, denn Tingel war bislang noch nie in München gewesen. Nach 8 Stunden waren wir aber auch ziemlich durch und kühlten uns am Stachus Brunnen ab. Mittlerweile hatten wir bestimmt die 6. Gruppe von Jungesellenabschieden gesehen. Einige davon badeten regelrecht im Brunnen. Bei der Hitze genau das Richtige. Abends schmissen wir uns dann in unsere Dirndl und gingen ins Weiße Brauhaus. Dort wurden wir direkt für Einheimische gehalten und ständig nach dem Weg gefragt. Einen kurzen Abstecher ins Hofbräuhaus wagten wir auch noch und wurden direkt ständig für Touristenfotos herangezogen. Das war sehr lustig. Wir versuchten uns auch am bayrischen Akzent. Um ei Bier zua bestäin, hod es ausgreicht.

Nachdem wir dann doch noch jemandem mit dem Weg geholfen hatten, waren wir sicher: Mia han Minchnainna. Ok, der Arme ist dann doch in die falsche Richtung gegangen, aber was solls. ;) Sonntag Abend ging es dann wieder zurück. Zum Glück hat Deutschland nicht im Finale gespielt, da hätten wir uns sehr geärgert, denn sehen konnten wir das Spiel nicht. Das Wochenende war extrem lustig und ich habe schon lange nicht mehr soviel gelacht. I denke moi, Minga hod uns ned zuam letzn Moi gsehn. Spätestens zuam Oktoberfest san mia wieda da! Dann hoast es o’zapft is, gell Tingel? ;)

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Jamas und Hoppa auf Kreta

Juni21

Letzte Woche Samstag ging es für Tingel, ihre Schwester und mich nach Kreta. Wir waren noch nie in Griechenland und freuten uns schon sehr auf unseren Urlaub. Da wir ja nur eine Woche urlauben wollten, hatten wir nur Handgepäck dabei. Allerdings sagte man uns am Schalter, dass wir 3 Koffer angegeben hätten und wir unser Gepäck auch aufgeben dürften. Oh, toll. Um so besser! Ich wusste zwar nicht wie das passieren konnte, aber hey, einem geschenkten Gaul… ;)

Nach einem kleinen Snack ging es los. Auf Kreta durften wir erstmal unseren Mietwagen von einer sehr gesprächigen Griechin in Empfang nehmen und los ging die Odysee. Bis zu unserem Domizil in Damnoni, war es noch ein gutes Stück auf unbeleuchteten und durchgelöcherten Strassen. Seine deutschen Fahrkünste kann man da getrost einpacken. Machts wie die Griechen und nehmt den Seitenstreifen als dritte Fahrbahn. Gesagt getan. Kurz vorm Ziel, ging es noch durch eine Schlucht und in der Dunkelheit, waren die Bergwände schon sehr respekteinflössend. Als es dann noch ein eine recht unübersehbare Kurve ging, in der ich meine Ascari-prooved Fahrkünste rauskramen musste, sind wir driftenderweise noch heil davon gekommen. :)

Im Hapimag Resort angekommen, haben wir uns erstmal eingerichtet. Am nächsten Tag ging es natürlich gleich zum Strand und ab ins Wasser. Die ersten Tage haben wir noch den Fehler gemacht, barfuß über den Strand zu laufen. Da es dort keinen richtigen Sand gab, sondern so ein Kies-Gemisch, wurde es richtig heiß an den Fußsohlen. Bei 40° jeden Tag auch kein Wunder. Wir waren aber zum Glück nicht die einzigen, die am Strand hin und her hüpften, um zum Wasser zu gelangen. Sehr zum Vergnügen des extrem gut aussehenden Rettungsschwimmers. ;) Der war schon ein wenig sehr klischeehaft, aber das hat Tingel und mich nicht weiter gestört und ihn weiterhin angehimmelt.

Hapimag

Nach einem herrlichen Abendessen, bei dem wir mächtig ‘Jamas’ mit Weißwein hatten, war der erste Tag auch vorbei. Am nächsten wollten wir unbedingt tauchen gehen. Wir hatten das vorher noch nie gemacht und waren ganz gespannt. Nachdem wir eine kleine Einführung erhalten haben, bei denen die wichtigsten Signale und die Ausrüstung erklärt wurden, ging es auch schon rein ins kühle Nass. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob ich mir bei diesem Tauchgang den Fuß das erste Mal am Felsen gestoßen habe, oder das später kam. Wie dem auch sei, meine Füße haben ganz schön gelitten und in irgendwann in allen Farben geleuchtet.

Der Tauchgang war großartig. Wir haben Tintenfische gesehen und Seesterne und alle möglichen bunten Fische. Tingel und ich haben direkt danach beschlossen, den Tauchkurs weiter zu machen, um den Schein zu bekommen. Da hieß es Abends dann immer fleissig Theorie lernen und am nächsten Tag dann Test schreiben und tauchen gehen. Das hat schon ganz schön geschlaucht, zumal die Ausrüstung an Land alles andere als leicht war, wie man sieht. (DAS ist übrigens nicht der sexy Rettungsschwimmer ;) )

Diving

Nach einem Tauchgang haben wir noch versucht Beachvolley zu spielen, waren aber irgendwann einfach zu schwach und auf diesem heißem Sand, war irgendwann auch die letzte Kraft aufgebraucht. Unsere Fußsohlen und Knie haben es uns gedankt :) Zum Deutschland Spiel, haben wir uns dann alle an der Pool Bar zusammen gesetzt. Wir hatten sogar unseren eigenen Kommentator. Ein Journalist, der dort Urlaub gemacht hat, hat sich erbarmt und das Spiel, welches ja auf Griechisch kommentiert wurde, für uns auf herrlichstem Kölsch dokumentiert. :) Sehr lustig!

Pool

Auf der Anlage, wie auch auf Kreta selbst, gibt es viele Katzen. Ein Kater hat sich besonders wohl bei uns gefühlt, so dass Tingel ihm bald den Namen ‘Elefantossos’ verpasst hat. Warum, könnt ihr sie selbst fragen. ;)

Elefantossos

Nach dem erfolgreichen Bestehen des Tauchkurses, bei dem der letzte Tauchgang in 18m Tiefe ging und der absolut Beste der ganzen 6 war, bei denen wir reichlich Meerwasser geschlürft haben, dürfen Tingel und ich uns nun Open Water Diver schimpfen. Die Welt der Meere steht uns nun offen, bis 18m. Immerhin! :) Da hab ich direkt Lust bekommen, meine eigene Tauchschule zu eröffnen. Mal schauen. Man weiß ja nie! Nach einem leckeren griechischem Essen, wieder mit jeder Menge Jamas mit griechischem Wein, bereiteten wir uns auf die Abreise vor.

griechischer wein

Da auf dem Hinflug alles so wunderbar geklappt hatte mit den Koffern, haben wir uns wegen dem Rückflug keine Sorgen gemacht. Bis wir endlich an der Reihe waren. Die Griechen haben es anscheinend sehr genau mit den Richtlinien von Germanwings. Es hieß, wir dürfen 3 Koffer aufgeben, aber insgesamt nur 20 Kilo. Wir hatten ca. 26 drauf und sollten 80€ Aufpreis zahlen. Da ist uns erstmal alles aus dem Gesicht gefallen. Die wollten uns wohl verkohlen?? Das Geld wollten wir natürlich nicht bezahlen, also fingen wir an, alles um zuräumen, um nur einen Koffer mit 16 KG aufzugeben und den Rest als Handgepäck. Da wiederum hieß es, jeder Passagier darf nur 8 KG mitführen. Kein Thema, 10 KG durch 3 sollte ja gehen. Nein, ging nicht. Die wollten unser Handgepäck wiegen.

Das Ganze war natürlich nicht super gerecht aufgeteilt, so dass eine von uns noch 9 KG drauf hatte. Das ginge nicht, sagte man uns. Irgendwann hab ich gefleht, man möge dieses eine Kilo doch bitte nachsehen, sonst würde ich einfach zusammenbrechen! Man hatte Mitleid mit mir! Zum Glück. In der ganzen Woche hab ich bei 40° nicht so sehr geschwitzt, wie beim umräumen unserer Koffer am Flughafen in Heraklion. Also Leute, nächstes Mal kein Germanwings mehr oder Koffer von vorne rein mit aufgeben. Diesen Stress mach ich nicht nochmal mit! Auch der Flug selbst war sehr holprig und mir wurde ein wenig anders zumute. Der Urlaub war so herrlich, da musste es ja einen seltsamen Abschluss geben. Aber dadurch haben wir uns die Stimmung nicht vermiesen lassen, auch nicht durch den Regen und die kalten Temperaturen in Deutschland. Dennoch hoffe ich, meinen nächsten Urlaub bald planen zu können. Am besten mit Tauchgang. ;)

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Wir sind Lena auch in München

Mai31

Über das Wochenende, bin ich zu Besuch in München gewesen. Eigentlich gefällt mir die Stadt ganz gut und die ersten zweit Tage hat das Wetter auch brav mitgespielt. Aber dann wollte Petrus einfach nicht mehr und hat auf Stur geschaltet. Da ist man ohne TV schon ein wenig aufgeschmissen, vor allem wenn man den Eurovision Song Contest nicht sehen kann. Ok, die letzten Jahre hatte ich das auch nie eingeschaltet, aber irgendwie wäre es trotzdem schön gewesen, die Möglichkeit gehabt zu haben. Egal, ich wurde nämlich fleißig über den Zwischenstand per SMS von Simon (GameOne) informiert.

Nachdem ich dann zum 3. Mal in Prince of Persia war (ja ich finde den gut, aber nun reicht es auch wirklich), traf dann auch die erhoffte SMS ein: Wir sind Lena! Großartig! Gratulation! Ick freu mir! Nach einem sehr zerregneten Sonntag, an dem wenigstens in München ab und zu die Sonne herauskam, bin ich wieder heim geflogen und froh, wieder in meiner Stadt zu sein. Daheim ist es halt doch am schönsten. ;)

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Mone goes Ascari Race Resort

April17

Vor zwei Tagen ging es für Roman und mich wieder los. Audi called and we’ve followed! Zum Ascari Race Resort in Marbella sollte es gehen, um den neuen Audi RS5 mit 450 PS zu testen. Nach einem Zwischenaufenthalt in München, einem 3 stündigen Charterflug mit leckerem Essen nach Malaga, durften wir vor dem Hotel ‘Marbella Club Hotel’, die schicken Wägelchen bereits beäugen. Wir haben uns schnell für einen blauen entschieden. Noch vor dem Essen, sind Roman und ich losgezogen, um das Teil zu fotografieren.

AudiRS5

Geeignete Locations zu finden ist bei schlechtem Wetter manchmal nicht so einfach. Zwar schien ein wenig die Sonne, aber dennoch war zu sehen, dass es bald regnen sollte. In einem kleinen Wäldchen wurden wir schließlich fündig und der kleine Blaue machte sich zwischen den Bäumen auch sehr gut. Nachdem ich noch ein kleines Vögelchen gerettet hatte, das aus dem Baum gefallen war, sind wir schließlich wieder zurück ins Hotel direkt am Meer:

Marbella

Nach einem tollen 4 Gänge Dinner, hab ich mir ein ausgiebiges Schaumbad in meiner Suite gegönnt und bin erstmal schlummern gegangen, denn am nächsten Tag sollte es schon um 7 Uhr früh los gehen, auf die berühmte Ascari Rennstrecke. Das Race Resort gilt mit dem 5425 Meter langen Rennkurs als perfekter PS-Spielplatz, auf dem gelangweilte Multimillionäre ein wenig Zerstreuung finden, gestresste Top-Manager entspannen können und Firmen mit unverändert dicken Spesenkonten erfolgreiche Mitarbeiter belohnen oder wichtige Kunden umgarnen können. Wer regelmäßig Gas geben möchte, muss Mitglied im Ascari Race Club werden und zahlt erst mal eine Aufnahmegebühr von 150.000 Euro – plus 10.000 Euro Beitrag im Jahr.

Da wir das nötige Kleingeld gerade nicht parat hatten, durften wir ausnahmsweise auch mal so rauf. ;)

Ascari

Nach einer kurzen Einweisung, durfte jeder mal ran. Erst ging es zwei Runden hinter dem Pace-Car, der einem zeigte, wie die ideale Strecke aussieht. Dann durfte man alleine auf die Strecke. Meine erste Runde hinter dem Pace-Car war noch nicht perfekt, war ja auch schließlich mein erster Versuch auf einer Rennstrecke. Aber nach dem zweiten Mal hatte ich den Dreh raus und brauste schließlich ganz gut in die die Kurven. Nur einmal hat es mich ins Gras gehauen, da die letzte Kurve recht fies war, aber der Wagen liegt so gut, dass es kein Problem war ihn wieder in den Griff zu bekommen. Hier könnt ihr euch einmal die Fahrt hinter dem Pace-Car ansehen, mit mir vorn im kleinen roten! :)

Herrlich, dieses GRRAAUUUUURRRR! Ihr dürft mich nun Mone Schumacher nennen! ;) Leider konnten wir nicht alle die Strecke genießen, denn aufgrund des Vulkanausbruchs in Island, mussten wir 2 Stunden früher als geplant abfahren, um den letzten Charterflug nach München zu bekommen. Roman und ich wären gerne noch 2 Tage geblieben, da ja alle Flughäfen geschlossen werden sollten, aber einige Journalisten hatten noch Termine und wollten dringend los. Also sind wir alle zu zweit in einem RS5 zum Flughafen geheizt. Bei starkem Regen und Nebel nicht ganz ungefährlich. Zumal die Spanier ja nicht besonders Autofahren können!

Am Flughafen angekommen, mussten wir schnell zum Schalter rasen, vorbei an hunderten von wartenden Passagieren, die wohl kein Glück hatten, eine eigene Chartermaschine zu haben. Bevor sich das Bodenpersonal noch umentscheiden konnte, sind wir schnell gestartet. In München angekommen wussten wir bereits, dass der Flughafen Hamburg gesperrt worden war. Was nun? 2 Tage München wären auch ganz nett gewesen, aber Audi war so freundlich und hat uns einen Shuttle Service eingerichtet. Na toll. 7 Stunden Autofahrt nach Hamburg sind auch in einem Luxusauto wie dem A8 verdammt anstrengend. Unser Fahrer war aber recht relaxed und so sind wir auch nach einigen Irrwegen, aufgrund von Baustellen und Staus, heil zu Hause angekommen. Wenn auch ein wenig geschlaucht, war dieses Erlebnis echt klasse und ich werde sicher nicht das letzte Rennen gefahren sein. Ich bin jetzt Ascari-Race-Proofed, also passt auf! ;)

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