Juli12
Am Wochenende ging es mal wieder Richtung Süden nach München, mit einem kurzen Zwischenstopp in Regensburg, um einen Kunden zu besuchen. Regensburg ist eine wirklich schöne Stadt. Viel zu sehen und viele kleine lustige Gassen, in denen mal lecker Reiberdatschi und Radler bekommt. Nach einem kurzen Besuch im Biergarten und einer kleinen Stadttour, ging es in das mega große Büro unseres Kunden. Dort kann man nicht nur Wii in seinen Pausen spielen, man kann auch mal eben ein wenig im hauseigenen Fitnesscenter schwitzen, wenn man es auf Grund der Hitze nicht sowieso schon tut. Und wir taten es. Nach einem sehr lustigen und ausgelassenen Abend mit reichlich gelächter und Wodka Maracuja, (sehr lecker aber auch seehr böse
), war es mit dem konzentrierten Arbeiten ziemlich Essig.
Nach einem doch sehr kopfwehlastigen Nachmittag, sind wir dann noch losgezogen, um Dirndl zu kaufen. Fündig wurden wir in einem typischen Dirndl Outlet. Dort gab es für jeden Geschmack etwas und nach ein paarmal hin und her probieren, wurden auch wir fündig.


Nachdem shoppen waren unsere Geister auch wieder beisammen und wir konnten nach München weiter. Ja, shoppen hilft bei ALLEM!
Dort angekommen, ging es direkt in unser Hotel. Eigentlich sind die NH Hotels ganz schön, auch dieses, aber man gab uns ein Mini Zimmer direkt zur Hauptstrasse raus. Eigentlich nicht dramatisch, denn Tingel und ich sind nicht anspruchsvoll, aber als wir die Tür aufschlossen, knallte es uns direkt wie ein Brett vorm Kopp. Die Hitze in dem Raum, glich einem Backofen und auch das schnelle öffnen der Fenster, die bei 35° natürlich geschlossen waren, half kein bisschen. Es gab weder eine Klima, keinen Ventilator, noch einen willigen Sklaven, der uns wedeln konnte. So gingen wir erstmal essen, in der Hoffnung, das Zimmer würde sich im laufe der Zeit etwas abkühlen.
Nach einem leckeren Mahl beim Italiener, die wir in der Zeit dauernd besucht haben, keine Ahnung wieso, stellten wir fest, dass das Zimmer nach wie vor HOT HOT HOT, war! Wir versuchten aber trotzdem zu schlafen. Es ging nicht. Selbst bei offenem Fenster war es nicht auszuhalten, dazu kam noch der Lärm des Strasse, der selbst mit Oropax noch zu hören war. Um 1 Uhr morgens hatten wir die Faxen dicke und riefen bei der Rezeption an. Tingel kann das immer sehr gut und bald bekamen wir ein neues Zimmer. Dies war direkt 3x so groß wie das andere, ging nach Hinten raus und war wesentlich kühler. Ein Traum! So konnten wir endlich schlummern!
Am nächsten Tag ging die große München Tour dann los, denn Tingel war bislang noch nie in München gewesen. Nach 8 Stunden waren wir aber auch ziemlich durch und kühlten uns am Stachus Brunnen ab. Mittlerweile hatten wir bestimmt die 6. Gruppe von Jungesellenabschieden gesehen. Einige davon badeten regelrecht im Brunnen. Bei der Hitze genau das Richtige. Abends schmissen wir uns dann in unsere Dirndl und gingen ins Weiße Brauhaus. Dort wurden wir direkt für Einheimische gehalten und ständig nach dem Weg gefragt. Einen kurzen Abstecher ins Hofbräuhaus wagten wir auch noch und wurden direkt ständig für Touristenfotos herangezogen. Das war sehr lustig. Wir versuchten uns auch am bayrischen Akzent. Um ei Bier zua bestäin, hod es ausgreicht.
Nachdem wir dann doch noch jemandem mit dem Weg geholfen hatten, waren wir sicher: Mia han Minchnainna. Ok, der Arme ist dann doch in die falsche Richtung gegangen, aber was solls.
Sonntag Abend ging es dann wieder zurück. Zum Glück hat Deutschland nicht im Finale gespielt, da hätten wir uns sehr geärgert, denn sehen konnten wir das Spiel nicht. Das Wochenende war extrem lustig und ich habe schon lange nicht mehr soviel gelacht. I denke moi, Minga hod uns ned zuam letzn Moi gsehn. Spätestens zuam Oktoberfest san mia wieda da! Dann hoast es o’zapft is, gell Tingel?